„methusalems“ im Schulbuch

Theaterfreunde kennen und schätzen „die methusalems“ auf der Bühne schon lange. Dass man von ihnen noch mehr lernen kann, davon ist der Kösel-Verlag überzeugt. Er hat einen Artikel* über sie in sein Schulbuch „Mittendrin“ aufgenommen. Es ist ein Buch für den katholischen Religionsunterricht in den Gymnasialklassen Klassen 9 und 10 für Berlin, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und Thüringen.

„Was mich besonders beeindruckt hat, war die Tatsache, dass hier eine Vorstellung gelebt wird, die weg geht vom durch die Medien transportieren „Jugendwahn“ zu einem erfüllten Dasein in jeder Lebensphase.

Mich hat besonders beeindruckt, wie das Projekt durch Menschen, die ihr Leben bewusst neu gestalten, an Kontur gewinnt. Gerade diese Haltung ist für mich ein Grundprinzip gelingenden Lebens. Die Schüler – aber auch meiner Generation (36 Jahre) – haben oftmals ein Bild, das davon bestimmt ist, dass in jungen Lebensjahren alles geleistet und alle Träume gelebt werden müssen, da man das nur in der Jugend kann. Gerade am Beispiel der Methusalems, kann man aber deutlich zeigen, dass jung und alt Schranken sind, die oft im Kopf gesetzt werden.

Natürlich sind die Kräfte, die uns als Menschen zur Verfügung stehen, begrenzt, aber offen bleiben für Neues und etwas wagen, ist kein absolutes Recht der Jugend. Die Arbeit mit den Schülern hat gezeigt, dass Jugendliche in der Arbeit an Ihrer Geschichte auch anfangen das persönliche Bild von ihren Eltern und Großeltern zu überdenken.

Der Hauptgrund war wahrscheinlich jedoch, dass ich selbst tief beeindruckt war und mich mit meiner Vorstellung von einem gelingenden Leben wiedergefunden habe.“

Katja Kilb, Mitautorin von „Mittendrin“

*Traumrolle für’s Alter, Mechthild Blum, Badische Zeitung, 17. Mai 2008 >mehr

Kommentare deaktiviert für „methusalems“ im Schulbuch