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Die letzte Frage

4 Fotos. Fotograf: Maurice Korbel. Zip Archiv, 5,5MB. Download.

Das Himbeerreich

7 Fotos. Fotograf: Maurice Korbel. Zip Archiv, 11,2MB. Download.

Der Hund auf meinem Schreibtisch

6 Fotos. Fotografin: Jule Erner. Zip Archiv, 0,5MB.  Download.

Der Floh im Ohr

13 Fotos. Fotograf: Matthias Kolodziej. Zip Archiv, 13 MB. Download.

Text: „Der Floh im Ohr“, eine Produktion von Helmut Grieser und den „methusalems“. Download (MS-Word).

Text: Liste der Beteiligten bei „Floh im Ohr“. Download (MS-Word).

Text: Anmerkung Eugène Ionesco zu „Floh im Ohr“. Download (MS-Word).

Text: Der Bühnenautor Georges Feydeau, Kurzbiografie. Download (MS-Word).

Text: Hinter den Kulissen: Probenarbeit der „methusalems“. Download (MS-Word).

Anmerkungen zu „Der Floh im Ohr“

Georges Feydeau und „Der Floh im Ohr“

„Folgenlos wie eine gelungene Zirkusvorstellung verweist Feydeaus Stück auf nichts als sich selbst. ,Floh im Ohr‘ ist ein System, das keine Legitimation von außen braucht. Seine Brillanz ist die Brillanz eines Stücks durchgeplanter Theatertechnik – perfekt, nutzlos und faszinierend wie die Konstruktion des Eiffelturms, der, als das Stück 1907 aufgeführt wurde, seit zwanzig Jahren in Paris stand und dessen Surrealität unmittelbar vor ihrer Entdeckung durch die nächste Künstlergeneration stand.“

Bayerisches Staatsschauspiel
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„Saisonauftakt am Residenztheater: Dieter Dorn inszeniert die Komödie ,Floh im Ohr‘. Das ist ein Ritterschlag für Georges Feydeau, den Meister des Boulevards.“ (Premiere 21. Oktober 2006 im Residenztheater München in der Übersetzung von Elfriede Jelinek. Dauer: 3 1/2 Stunden)

Welt-Online
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Man hört viel von den perfekten Konstruktionen Feydeau’scher Stücke, von ihrer gut funktionierenden Mechanik, nach der sich die Situationen entwickeln. Tatsächlich nehmen wir jedoch in der Konstruktion eines Stückes von Feydeau vor allem zuerst die Unordnung wahr – sein berühmter Mechanismus der Farce ist ein Mechanismus, der durchdreht, angetrieben von seinem eigenen Impuls. ( . . . )

Feydeau ist ein echter Vorläufer der Marx-Brothers und anderer amerikanischer Komiker, bei denen alles mit offensichtlicher Beiläufigkeit beginnt, nur um dann in einem Furioso von Verrücktheiten zu enden, was eine gut treffende Karikatur unserer eigenen Handlungsweise sein kann – unser Galopp in den Abgrund.

Eugène Ionesco

Feydeau und Elfriede Jelinek

„So befremdlich es anmuten mag, dass zwei Autoren des französischen Boulevard-Theaters einen Einfluss auf die Nobelpreisträgerin ausgeübt haben sollen (Jelinek hat dieses Theater sogar ins Deutsche übersetzt), so ergeben sich – allem postmodernem Anschein zum Trotz – eine ganze Reihe von Parallelen, die es im Rahmen meiner Dissertationsarbeit zu erforschen gilt.

Hierbei fallen besonders zwei Aspekte ins Gewicht, die der Arbeit gleichsam Richtung und Struktur verleihen: Da ist zum einen der von der Autorin in ihrem literarischen Werk immer wieder thematisierte ,Verachtungsprozess‘, dem Frauen anheimfallen, wenn sie sich von den Komplizen der Männer, den Müttern und Freundinnen, in die Ehe treiben lassen.‘  Feydeau scheint diesen ,Verachtungsprozess‘ in einer Weise thematisiert zu haben, wie dies zumindest kein deutschsprachiger Komödiendichter des 19. Jahrhunderts getan hat. Dies ist etwas, was Jelinek angezogen und sie dazu bewogen hat, sich der Stücke Feydeaus anzunehmen. Zum anderen hat sie die ,verzweifelte Komik‘ (ebd.) seiner Werke interessiert, eine Komik, deren Komplexität der ihrigen nicht unähnlich ist.

Béatrice Costa, Namur: Dissertationsprojekt mit dem Arbeitstitel: Elfriede Jelinek und das französische Boulevard-Theater des 19. Jahrhunderts (Feydeau – Labiche)

Aufführungen

Feydeaus „Floh im Ohr“ wird und wurde auf vielen deutschsprachigen Bühnen aufgeführt.

Eine kleine Auswahl:

Theater St. Gallen, April 2011 (derzeit noch im Spielplan www.theatersg.ch)
Theater Stralsund, Dezember 2010
Theater Greifswald, Dezember 2010
Theater Albaching, November 2010
Theater Bergen, März 2010
Theater Purkersdorf, November 2009
Theater Bad Vilbel, Juni 2009
Theater Koblenz, März 2009
Bühne Mörel (Schweiz), Februar 2009
Theater in der Josefsstadt (Österreich, Wien), November 2008
Staatsschauspiel Dresden, Oktober 2008
Schauspielhaus Bochum, Januar 2007
Residenztheater München, Oktober 2006
Schauspiel Frankfurt, Oktober 2005
Thalia Theater Hamburg 2004